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Elsässer Flammkuchen Rezept

Elsässer Flammkuchen
Elsässer Flammkuchen

Elsässer Flammkuchen @iStockphoto/monica-photo

Was hat der Elsässer Flammkuchen mit Brot gemeinsam? Richtig, es ist der Teig. Aber auch seine Geschichte ist mit dem Backen von Brot verbunden.

In früheren Zeiten, als das Brot in einem Holzbackofen gebacken wurde, hatte ein dünn ausgerollter Teig die Aufgabe herauszufinden, ob der Ofen die richtige Temperatur für das Einschießen des Brotes hatte: Je nachdem, wie schnell sich der dünne Teig bräunte oder dafür etwas länger benötigte, musste der Backofen abkühlen oder mehr Holz auf das Feuer gelegt werden.
Von den noch lodernden Flammen erhielt der Kuchen seinen Namen
 
Die Wahl des Belages
Für den Flammkuchen ist neben dem Teig besonders die Wahl des Belages entscheidend – die Elsässer mögen ihn herzhaft oder auch süß. Beides ist möglich und schmeckt äußerst lecker. Allein der Duft aus dem Backofen lässt das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Zubereitung von Elsässer Flammkuchen

Nach Elsässer Tradition besteht für die herzhafte Variante der Belag aus rohen Zwiebeln, Speck und Sauerrahm.

Die Zwiebeln werden geschält, halbiert und in sehr dünne Streifen geschnitten. Der Speck kann nach Belieben in schmale Streifen oder auch in Form kleiner Stücke gebracht werden. Beides wird bereitgestellt, ebenso der Sauerrahm. Dieser wird mit etwas süßer Sahne verrührt. Die Verwendung von Crème double ist auch möglich.  

Der Teig für den Elsässer Flammkuchen ist schnell zubereitet. Anders als beim Brotteig muss für diesen keine Ruhezeit eingeplant werden.
Mehl, Wasser, Öl und Salz werden zusammen zu einem Teig geknetet. Dieser sollte nicht klebrig sein.  Der Teig wird anschließend mit einer Teigrolle sehr dünn ausgerollt. Danach wird zuerst der Sauerrahm gleichmäßig aufgestrichen. Darauf kommen, gut verteilt, der Speck und die Zwiebeln.  

Das Backen
Der Backofen sollte mit starker Hitze vorgeheizt sein. Der Flammkuchen benötigt ungefähr 15 bis 20 Minuten, bis er knusprig aus dem Ofen kann.

Tipps:
Für den Teig des Flammkuchens ist sowohl reines Weizenmehl als auch, wie beim Brot, eine Mischung aus Weizen- und Roggenmehl geeignet. Der herzhafte Belag kann auch mit Schinkenspeck und Röllchen vom Lauch abgewandelt werden. Gourmets schätzen den Flammkuchen, wenn er mit Münsterkäse, ein Elsässer Weichkäse, belegt ist.

Für alle, die den Flammkuchen süß mögen, wird nach Elsässer Art ein Belag aus fein geschnittenen Scheiben von Birnen oder Äpfeln vorbereitet und mit Zimt und Zucker gewürzt. Das ist eine Variante, die in der Winterzeit besonders gern gegessen wird. Hier sollte für den Teig vorzugsweise Weizenmehl verwendet werden.

Portionen: 1
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 30 Minuten ohne Wartezeit

Zutaten:
200 g Mehl
2 EL Öl
125 ml Wasser
1 Prise Salz
200 g Crème double
200 g Zwiebeln
100 g Speck
etwas süße Sahne

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