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Mohntorte

Mohntorte

Die Wiener Mohntorte birgt ein hohes Suchtpotenzial in sich. Jedoch weniger wegen den in geringen Mengen vorhandenen Opium-Bestandteilen, als vielmehr aufgrund ihres teuflisch köstlichen Gaumenerlebnisses. Trotzdem wird Schwangeren und Kleinkindern vor einem zu hohen Konsum von Mohn abgeraten. Ich kenne allerdings niemanden, der nach exzessivem Verzehr von Mohntorte in sphärische Welten aufgestiegen ist. Mohn wird nachgesagt, dass er aktivierend aufs Nervensystem wirkt, die Hormonproduktion anregt und durchblutungsfördernd ist. Drei ziemlich gute Gründe noch ein Stück Mohntorte mehr zu nehmen. Was tut man nicht alles für seine Gesundheit!

Rezept für eine berauschend leckere Torte
Backofen auf 170°C vorheizen. Eiweiß zu steifem Schnee schlagen. Puderzucker und Butter schaumig rühren und das Eigelb langsam miteinrühren. Mohn, Haselnüsse, Rum und Zitronensaft während dem Rühren einrieseln lassen. Eischnee vorsichtig unterheben und die Masse gleichmäßig in eine gebutterte und mit Paniermehl ausgestreute Form gießen. Im Ofen ungefähr 60 Minuten lang backen. Abkühlen lassen. Einen Tag abgedeckt stehen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Mohntorte

Mohntorte

Tipp: Warme Mohntorte schmeckt gar nicht gut. Der Geschmack entwickelt sich erst über Nacht. Also lieber Geduld beweisen und bis zum nächsten Tag mit dem Essen warten.

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten
150 g Mohn, geriebener
150 g Puderzucker
150 g Butter, zimmerwarm
6 Eier (Größe M), getrennt in Dotter und Eiweiß
80 g geriebene Haselnüsse
4 EL Saft einer Zitrone
1 Schuß Rum
1 Prise Paniermehl
1 TL Butter zum Fetten der Form

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