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Ratatouille Rezept

Ratatouille

Das ebenso delikate wie gesunde Gemüseragout wurde der französischen Umgangssprache entsprechend nach rata = Fraß und franz. touiller = rühren benannt – und eigentlich hat es eine ziemlich kurze internationale Karriere hinter sich: Erst im Jahr 1930 war das erste gedruckte Rezept für Ratatouille erschienen. Das vegetarische Gericht stammt ursprünglich aus der Provence, genauer aus der Gegend um das sonnenverwöhnte Nizza. Im südfranzösischen Nîmes heißt das gleiche Gericht übrigens bourbouillade.

Für Ratatouille bekommen in gutem Öl gedünstete Zwiebeln die Gesellschaft von Zucchini, Auberginen, auch von Paprika und Tomaten. Pfeffer und Salz, vorzugsweise frischer Thymian und Majoran geben dem Gemüseragout die schöne Würze mal mit und mal ohne Knoblauch.
Zünftig wird eine Ratatouille mit geröstetem Weißbrot gegessen. Sie ist aber auch gekühlt ein hochsommerlicher Genuss und durchaus urlaubserinnerungswürdig.

Wie kocht man eine zünftige Ratatouille?

Frisches Gemüse vom Markt wie Auberginen, rote und gelbe Paprikaschoten, Zucchini und Gemüsezwiebeln werden gewaschen, schön geputzt und anschließend in mundgerechte Stücke zerschnitten. Die Zwiebel würfelt man recht grob – wer Knoblauch verwenden will, hackt ihn besonders fein. Auch die möglichst frischen, aromatischen Kräuter werden nach dem Waschen fein gehackt. Die zugeschnittenen Auberginen werden eingesalzen und für mindestens zehn Minuten zur Seite gestellt. Nach der Ziehzeit muss man sie dann fein säuberlich abtupfen. Die Zubereitung erfolgt in einer ausreichend großen Pfanne mit hohem Rand. Darin wird Olivenöl erhitzt, um zunächst die Zucchini und die Zwiebeln anzubraten. Nach und nach werden die Paprika und Auberginen zugegeben, dann wird alles zusammen für etwa fünf Minuten kräftig angebraten.
Jetzt wird Tomatenmark untergerührt und mit schwarzem Pfeffer und Meersalz gewürzt. Anschließend kommen die Kräuter, je nach Gusto der Knoblauch und Stücken geschälter Dosen-Tomaten sowie etwas Zucker dazu.
Der Herd soll auf mittlerer Flamme eingestellt sein, um die Ratatouille für etwa 20 Minuten sanft köcheln zu lassen. Bei Bedarf sollte dem Gemüseragout etwas Wasser hinzugefügt werden. Letztendlich soll das Gemüse seinen knackigen Biss nicht verlieren.

Complément:

Das Gemüse für Ratatouille kann kreativ abgewandelt werden – beispielsweise passen auch frische Champignons hervorragend. Die Kräuter werden auf das Delikateste mit getrockneten und fein zerriebenen Lavendelblüten ergänzt.

Das französische Gemüseragout schmeckt nicht nur mit geröstetem Baguette, sondern auch mit Reis oder als allfällige Beilage zu Fleischgerichten – besonders zu Rind oder Lamm ist Ratatouille die klassische Ergänzung, inzwischen nicht nur in der südfranzösischen Küche.

Ratatouille

Ratatouille ©iStockphoto/Elzbieta Sekowska

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten:
1 m.-große Aubergine
2 m.-große Zucchini
2 große Paprikaschoten, rot
2 große Paprikaschoten, gelb
1 gr. Dose Tomaten, geschälte
1 große Gemüsezwiebel
4 Zehen Knoblauch
1 TL Rosmarin, frisch, gehackt
1 EL Thymian, frisch, gehackt
1 EL Salbei, frisch, gehackt
1/2 TL Lavendelblüten, getrocknet und zerrieben
2 EL Zucker
100 ml Olivenöl
1 Prise Meersalz
1 Prise Pfeffer, schwarzer aus der Mühle
1/2 Tube Tomatenmark

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