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Cannabis in der Küche

Die Hanfpflanze und Produkte aus ihren Pflanzenteilen werden immer populärer. So wird Nutzhanf nicht nur für die Gewinnung von Hanffasern angebaut. Auch Pflanzenteile wie die Hanfschäben, der hölzerne Anteil der Stängel, werden für die Span- und Leichtbauplattenproduktion genutzt. Hanfblüten und Blätter gebraucht man zur Herstellung ätherischer Hanföle und nicht zuletzt werden die Hanfsamen zur Gewinnung von Hanfsamenöl verwendet.


Die am häufigsten vorkommende Nutzhanfpflanze ist die Sorte Cannabis sativa und dessen Kulturform Cannabis sativa var.

Cannabis in der Küche ©iStockphoto/Tinnakorn Jorruang

Was steckt in den kleinen Samen?

Schon Buddha wusste um das Potential der Hanfsamen und soll behauptet haben, dass sie das gesündeste sind, was es für den menschlichen Körper gibt.

Da ist es kein Wunder, dass nun auch CBD Samen zum Kochen verwendet werden.


In den unscheinbaren kleinen Hanfsamen stecken viele wertvolle Stoffe, die für das Wohlbefinden unseres Körpers eine große Rolle spielen. So gelten sie schon von alters her als wertvolle Lieferanten für hochwertige Öle, Vitamine, Minerale und Proteine.

Tipp: Das aus Hanfsamen gewonnene Hanföl ist übrigens nicht zu verwechseln mit CBD-Öl, für das oft ein Hanfsamenöl mit CBD angereichert wird.

Hanfsamen sind ungefähr 3-4 Millimeter groß und von brauner bis grün-grauer Färbung. Sie enthalten 25-30 % Fett, 30-35 % Kohlenhydrate und 20-24 % Eiweiße. Außerdem findet man in ihnen neben Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen besonders hohe Anteile an Vitamin B1 und B2. Seine Proteine bestehen hauptsächlich aus dem Globulin Edestin, welches sehr gut verdaulich ist.

Hanfprotein ist so wertvoll, dass man sich mehrere Wochen ausschließlich davon ernähren könnte, ohne irgendwelche Nährstoffmängel aufzuweisen.

Das liegt unter anderem an dem für den Menschen so optimalen Aminosäureprofil des Hanfproteins. Proteine bestehen aus mehreren Aminosäuren und sind bekanntlich ein lebenswichtiger Nährstoff. In unserem Körper, der zu 15-20 % aus Proteinen besteht, bilden diese sogenannten Strukturproteine wie Kollagen und Keratin. Aber auch unsere Muskulatur, wichtige Enzyme, Antikörper, Hämoglobin (roter Blutfarbstoff) Hormone und noch vieles mehr bestehen aus Proteinen. Das allein macht deutlich, dass wir ohne Proteine gar nicht vorhanden wären.

Was liegt da näher, als sich in der Küche diese natürliche Superkraftquelle zunutze zu machen und sowohl die Samen als auch das aus ihnen kaltgepressten Hanfsamen Öl beim Kochen zu verwenden.

Tipp: Hanfmahlzeiten sind laut einer Studie in der Lage die zelltoxischen Wirkungen der Alzheimer typischen Ablagerungen im Gehirn zu hemmen, woraus Wissenschaftler schließen, dass Mahlzeiten aus Hanf ideal für die Behandlung von Alzheimer und Herz-Kreislauf-Krankheiten sein können.

Hanfsamenöl – perfekt für die Küche

Hanfsamenöle weisen je nach Verarbeitungsprozess eine grüne Färbung mit teilweise bitterem und nussigem Geschmack auf, bedingt durch die ungeschälten Samen und deren Chlorophyll und Carotinoiden Anteile. Einige Öle haben auch eine gelbe Färbung, wenn bei der Herstellung geschälten Samen genutzt werden, wobei jedoch ein Teil der wertvollen Bestandteile verloren geht. Chlorophyll zum Beispiel ist die lebensspendende Substanz, die eine Zellerneuerung überhaupt erst möglich macht. Wegen seiner hohen Anteile an essentiellen Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren wird Hanfsamenöl als hochwertiges Speiseöl eingestuft.

Hanfsamenöl wird gerne zu Salaten und Nudelgerichten gegeben und zum Verfeinern von Dips verwendet. Einige nehmen auch einfach so täglich einen Löffel zu sich. Zum Braten und Frittieren eignet es sich nicht, da sich die wertvollen Fettsäuren bei den hohen Temperaturen zersetzen würden.

Oft findet Hanfsamenöl auch Verwendung als Trägersubstanz für die Herstellung von CBD Öl.

Tipp: CBD sowie andere Cannabinoide sind in der Regel nicht in den Hanfsamen enthalten, sie werden erst im Zuge der Photosynthese in Blättern und vor allem den Blüten der Hanfpflanze gebildet. Während des Ernteprozesses können durch Blatt- oder Blütenbestandteile geringe Mengen an CBD und THC auf die Samen übergehen. Im Normalfall sind diese Werte so verschwindend gering, dass sie kaum messbar und schon gar nicht wirksam sind.

Mit Hanföl abnehmen

Reines Hanföl spielt beim Abnehmen keine Rolle, außer dass man es für seine gesunden Salatmahlzeiten verwenden kann. In Verbindung mit CBD findet es jedoch immer mehr Anhänger. Sie nutzen CBD Hanföl für die Phasen einer Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion, da es Appetit zügelnde Eigenschaften besitzt und zudem den Körper anregt, Fett effektiver und besser abzubauen.


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