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Die McDonalds-Filiale in der eigenen Küche

Geschmäcker sind verschieden. Das gilt insbesondere für die Geschmacksnerven von Kindern. Als Erwachsene haben wir oft schon wieder vergessen, was wir als Kinder gerne gegessen haben. Ein Besuch bei McDonalds war und ist für viele Kinder, aber auch Erwachsene ein Highlight. Statt der Fahrt in die nächste Filiale können viele der Fast-Food-Gerichte allerdings auch einfach in der eigenen Küche nachgekocht werden. Apfeltasche dazu? Hier gibt es jedenfalls das passende Rezept dafür.

Wem der Weg zur nächsten McDonalds-Filiale zu weit ist, kann auch einfach zuhause selbst Hand anlegen.

Wem der Weg zur nächsten McDonalds-Filiale zu weit ist, kann auch einfach zuhause selbst Hand anlegen. @iStockphoto/hanohiki

Das wichtigste McDonalds-Rezept: Der Big Mac

Als Erfinder des legendären Big Mac gilt Michael Delligatti. Der mittlerweile leider schon verstorbene ehemalige Leiter einer McDonalds-Filiale in Pittsburgh wollte einmal etwas Neues testen und nahm den Big Mac im Jahr 1968 in seine Angebotspalette auf. Heute gehen laut Auskunft des Konzerns jährlich über 500 Millionen Exemplare des Big Mac weltweit über den Ladentisch.

Wem jetzt bereits das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, kann sich mit den folgenden Zutaten seinen Big Mac einfach zuhause selbst zubereiten:

  • Ein Sesambrötchen
  • Ein Brötchen ohne Sesamkörner
  • Zwei Frikadellen mit je 50 Gramm
  • Zwei Teelöffel gehackte Zwiebel
  • Eine Scheibe Käse
  • Drei Gurkenscheiben
  • Ein paar Blätter Eisbergsalat

Da fehlt doch was? Richtig! Die Spezial-Sauce. McDonalds hat hierzulande laufend Gutschein-Aktionen. Mit einem McDonalds Gutschein erhält man leckere Burger und andere Köstlichkeiten, ein eigener Gutschein für die Beschreibung des streng geheimen Rezepts der Big Mac Sauce ist aber bis jetzt leider nicht dabei. Doch nach zahlreichen Versuchen ist es uns schließlich gelungen, dem Geschmack der Original-Sauce schon sehr nahe zu kommen.

Die fast perfekte Spezial-Sauce für den Big Mac

Für die Herstellung der eigenen Big Mac-Sauce werden unterschiedliche Zutaten benötigt:

  • Eine halbe Tasse Mayonnaise
  • Etwa zwei Esslöffel französisches Salatdressing (idealerweise mit Knoblauch und gehackter Petersilie)
  • Ein Esslöffel Gurkenrelish
  • Ein gehäufter Teelöffel Senf
  • Ein Teelöffel Essig
  • Ein Teelöffel Zucker (oder ein anderes Süßungsmittel)
  • Etwas Knoblauchpulver, Zwiebelpulver und Paprika

Für die Herstellung der Sauce werden einfach alle Zutaten miteinander vermischt, bis daraus eine Sauce entsteht. Es dauert eine Zeit lang, bis die einzelnen Aromen miteinander verschmelzen. Deshalb sollte die Sauce mindestens eine Stunde ruhen, bevor sie auf den Burger kommt.

Big Mac Meets Berlin

Wer die Geschmacksnerven seiner Kinder provozieren und ein wenig mit der modernen Fusion-Küche experimentieren möchte, sollte das mit dem zumindest regional berühmten „Bic Mac Kotti“ machen. Die Spezial-Sauce des Big Macs wird hier durch eine zünftige Currysauce ersetzt, die im Normalfall dazu dient, die Würste der Hauptstadt zu einem Geschmackserlebnis werden zu lassen.

Wer wissen will, wie Currysauce gemacht wird, kann sich bei einer der zahlreichen Würstchenbuden in Berlin erkundigen. Bei 100 Anfragen erhält man in der Regel etwa 100 verschiedene Rezepte und alle haben eine Geheimzutat, die nicht verraten wird. Wir reden jetzt noch gar nicht von den Hamburgern, die die Erfindung der Currywurst ebenfalls für sich beanspruchen. Wir versuchen jedenfalls, das Rezept so einfach wie möglich zu halten und empfehlen für die Currysauce für den Big Mac die folgenden Zutaten:

  • Etwa 100 Milliliter Tomaten-Ketchup vom Discounter
  • Zwei kleine zerhackte Zwiebeln
  • Zwei Esslöffel Olivenöl
  • Drei Esslöffel Balsamico
  • Zwei Esslöffel Honig
  • Zwei Esslöffel Curry-Pulver
  • Etwas Chilipulver (Vorsicht: Kinder mögen oftmals keine Schärfe; im Zweifelsfall einfach weglassen sonst müssen Sie alle Burger selbst essen!)
  • Einen kleinen Spritzer Sojasauce (zum Beispiel jene, die beim letzten Besuch beim Asiaten „mitgenommen“ wurde)
  • Einen Esslöffel Tomatenmark

Die Zutaten werden nun einfach mit etwa 30 Milliliter Berliner Leitungswasser vermischt.

Die Apfeltaschen dürfen nicht fehlen

Wer nach einem McDonalds-Besuch so richtig vollgegessen war, hat höchstwahrscheinlich laut „Ja!“ geschrien, als er nach der berühmten Zusatzbestellung gefragt wurde. Heutzutage ist es schon ein wenig einfacher, den liebevollen Blicken des Personals auszuweichen, indem die Bestellung einfach beim Automaten aufgegeben wird.

Auch in der McDonalds-Filiale zuhause kann die Bestellung automatisiert werden. Die Order aus dem Jugendzimmer kommt in diesem Fall einfach per WhatsApp oder mit einem kreativen TikTok-Video direkt ins Wohnzimmer und wird von dort aus in die Küche weitergeleitet. Falls es sich dabei um eine Apfeltasche handelt, sollten dafür die folgenden Lebensmittel bereitliegen:

  • Zwei Blätter Blätterteig
  • Zwei kleine oder ein großer Apfel
  • Rund 25 Milliliter Wasser
  • Etwa 15 Gramm brauner Zucker
  • Eine Brise Zimtpulver und Muskat
  • Vanillezucker (etwa ein Drittel der Menge, die sich in einem kleinen Päckchen befindet)
  • Etwas Speisestärke (eine Teelöffelspitze)
  • Ganz wenig Salz
  • Je nach Vorliebe auch noch Mandelstifte oder Rosinen

Zunächst sollte der Backofen bei etwa 200 Grad Umluft vorheizen. Diese Zeit kann dazu genutzt werden, die Äpfel zu schälen und in kleine Würfel zu schneiden. In einem Kochtopf werden diese nun mit dem Wasser, dem braunen Zucker und dem Vanillezucker sowie Zimtpulver, Muskat und Salz zum Kochen gebracht und auf kleiner Flamme für etwa eine Viertelstunde gekocht. Danach wird die Masse in einer Schüssel mit der Speisestärke verrührt, wieder zurück in den Kochtopf gegossen und für etwa eine Minute erneut aufgekocht.

Die Blätterteigplatten werden nun mit dieser Masse befüllt und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für etwa 20 Minuten gebacken. Im Anschluss daran können sie noch mit einer Glasur aus Puderzucker und Wasser bestrichen werden.

Frühstücken wie beim Restaurant zum goldenen M

Wer die eigene McDonalds-Filiale in der Küche schon in den Morgenstunden öffnen möchte, sollte den weltbekannten Egg McMuffin auf dem Speiseplan haben. Dafür wird ein Stück Weizen-Toastie (gibt es beispielsweise von Golden Toast bei REWE), eine Scheibe Speck, ein Ei, eine Scheibe Toast-Käse sowie etwas Butter, Salz und Pfeffer benötigt.

Die Toasties werden halbiert und ein wenig „angetoastet“. Die Speckscheibe wird in einer kleinen Pfanne angebraten, bis sie schön „kross“ ist. Danach wird das Ei darauf geschlagen und etwa zwei Minuten gebraten. Im Anschluss daran wird das Spiegelei mit dem Speck gewendet und solange gebraten, bis das Eigelb nicht mehr flüssig ist. Danach wird das Ei noch einmal gewendet und die Käsescheibe mitgebraten, bis sie zu schmelzen beginnt. Die fertige Masse wird daraufhin einfach zwischen die vorbereiteten halbierten Toasties gelegt. Fertig ist der Egg McMuffin a la Mama oder Papa!

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