Skip to main content

6 kreative Beilagen

Kartoffeln, Nudeln, Reis und andere Beilagen. Gähn. Mit etwas Fantasie und den richtigen Rezepten kann man ganz einfach den Speisezettel ergänzen und wortwörtlich Farbe auf den Teller bringen.

Gemüsepürees

Gemüsepürees ©iStockphoto/bigacis

Gemüsepürees

Eine wundervolle und dabei meist auch kohlenhydratarme Alternative zum Kartoffelbrei sind Gemüsepürees. Es eignen sich eigentlich alle Gemüse und Hülsenfrüchte: Knollensellerie, Süßkartoffeln, Petersilienwurzeln, Pastinaken, Kürbis, Erbsen, Auberginen, Wirsing, weiße Bohnen, Kichererbsen, Rosenkohl, Steckrüben, Lauch, Paprika, Rote Bete.

Im Prinzip macht man sie wie das Kartoffelvorbild: Gemüse klein schneiden und in Salzwasser sehr weich garen, abgießen. Etwas Milch (oder Sahne) mit Butter und Gewürzen heiß werden lassen und das Gemüse entweder durch eine Presse hineindrücken oder direkt in der heißen Milch zerstampfen. Man kann auch der Bindung wegen einige Kartoffeln mitkochen. Oder, was bei Süßkartoffeln zu empfehlen ist, das Gemüse gleich in der Milch (oder Sahne) kochen und nur zerstampfen. Kürbis gart man am besten im Backofen mit etwas Öl in Alufolie gewickelt; das verstärkt den nussigen Geschmack.

Orientalisch wird es, wenn man ein marokkanisches Auberginenpüree herstellt. Dazu die Aubergine rundum mit einer Gabel einstechen und im Backofen eine knappe Stunde garen, bis sie weich ist. Dann Zwiebeln, Knoblauch, Paprikapulver und Kreuzkümmel in Olivenöl andünsten, Tomatenwürfel und das Fruchtfleisch der Aubergine dazu geben und 20 Minuten dick einkochen lassen. Für weitere kostenlose Rezepte, schau doch mal bei Frag Mutti vorbei.

Flans

Beeindruckend auf dem Teller, einfach herzustellen. Flans eignen sich auch für das Verbrauchen von Gemüseresten, denn man verwendet dafür gegartes Gemüse. Das Grundrezept: Pro Person/Portion: ca. 75-100 g gegartes Gemüse, ein Ei, 100 ml Sahne/Milch sowie Pfeffer, Salz, Muskat und die Gewürze, die man mag. Man kann auch etwas Käse untermengen.

Das Gemüse kann man entweder in Stücken oder püriert verwenden. Man vermengt alles gut, füllt es in Portionsförmchen und gart es für rund 40-50 Minuten im Wasserbad im Backofen – aber maximal bei 150 Grad; das Wasser darf immer nur leicht sieden.

Gemüsenudeln

Schneidet man Gemüse in ganz feine Streifen, hat man eine schöne Alternative zu Nudeln. Am besten eignen sich natürlich „lange“ Sorten wie Zucchini oder Karotten. Um Gemüsenudeln zu fabrizieren, gibt es spezielle Spiralschneider zu kaufen, aber auch mit einem Sparschäler kann man bandnudelartige Gebilde zustande bringen. Die rohen „Nudeln“ lassen sich einfach weiterverarbeiten: Entweder direkt in der Pfanne oder wie echte Nudeln in kochendem Wasser.

Gemüsenudeln

Gemüsenudeln ©iStockphoto/alpaksoy

Polenta

Polenta ist ein italienischer Maisbrei, der sehr gut zu deftigen Fleisch- und Schmorgerichten passt. Klassisch kocht man den Maisgries unter ständigem Rühren relativ lange mit Wasser, Brühe oder Sahne. Klingt aufwändig? Zum Glück gibt es mittlerweile „Instant“-Polenta, die man einfach in die entsprechende Flüssigkeit einrührt und für kurze Zeit quellen lässt. Würzen und mit etwas Butter oder Olivenöl verfeinern – fertig!

Couscous

Auch Couscous ist heute keine aufwändige Sache mehr. Die kleinen Weizenkügelchen werden in kochende Flüssigkeit, am besten Brühe, eingerührt und nach kurzer Quellzeit mit Butter verfeinert. Klein geschnittenes Gemüse oder frische Kräuter wie Petersilie oder Koriander geben dem Couscous eine besondere Note.

Couscous-Salat

Couscous-Salat ©iStockphoto/travellinglight

Yorkshire Pudding

Ein Yorkshire Pudding ist in England die klassische Sonntagsbeilage zum Roastbeef. Im Prinzip ist es ein salziger, flüssiger Pfannkuchenteig, der in Muffinförmchen gebacken wird. Vor dem Backen sollte er eine halbe Stunde ruhen. Die Förmchen müssen mit viel Fett, am besten Butterschmalz, in den Ofen und erst wenn das Fett raucht, wird der Teig eingegossen. Für ein Muffinblech mit 12 Mulden braucht man 2 Eier, 150 ml Milch, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker und 130 g Mehl. Bei 200°C Ober-/Unterhitze rund 30 Minuten backen. Yorkshire Pudding kann man sehr gut mit Kräutern, z. B. Thymian aromatisieren.

Top Artikel in Rund ums Kochen