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Piadina

Piadina Rezept

Die Piadina war früher eigentlich ein Arme-Leute-Essen, das in der Region Emilia Romagna bereits um 1.200 vor Christus bekannt war. Doch auch heute erfreut sich diese einfache aber schmackhafte Mahlzeit dort und in aller Welt sehr großer Beliebtheit. Bei der Piadina handelt es sich um eine Art Fladenbrot, das in einer fettfreien Pfanne mehr heiß getrocknet, als gebraten wird. Anschließend wird der Fladen schnell mit Zutaten wie Tomate, Käse, Rucola oder auch Schinken gefüllt, zugeklappt und noch warm aus der Hand verzehrt.

In diesem Rezept verwenden wir das auch früher bereits verwendete Hirschhornsalz, wie in historischen Rezepten erwähnt. Dieses kann jedoch auch durch Natron oder Backpulver ersetzt werden. Hischhornsalz ist heutzutage in den meisten gut sortierten Supermärkten erhältlich oder ansonsten auch in Apotheken.

Zubereitung:
Das Mehl und das Hirschhornsalz sowie das Salz miteinander mischen. Anschließend das Schweineschmalz in einer warmen Pfanne oder einem kleinen Topf schmelzen lassen. Die Herdplatte dabei nicht zu hoch schalten, das Schmalz soll zwar schmelzen, jedoch nicht brutzeln. Das zerlassene Schmalz und das Wasser jetzt in die Mehlmischung geben und all diese Zutaten gut zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nun mit einem frischen Geschirrtuch abdecken und etwa 1 Stunde ruhen lassen. In dieser Zeit kann das Mehl die gesamte Feuchtigkeit aufnehmen und gut ausquellen.

Während der Ruhezeit alle kalten Zutaten für die gewünschte Füllung vorbereiten, das heißt, den Schinken in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebeln in Ringe, Tomaten in Scheiben und die Peperoni in feine Ringe schneiden. Jetzt auch den Rucola ein bis zwei Mal in der Mitte durchschneiden. Das Creme fraiche mit dem Pesto gut anrühren und bereitstellen.

Anschließend den Teig noch einmal kurz aber kräftig durchkneten und dann ausrollen. Dabei werden kleinere Teile des Teiges auf einer bemehlten Fläche einzeln ausgerollt und mit einer Schüssel, die etwa so groß ist wie der Pfannenboden, ausgestochen (wie beim Plätzchenbacken). Zum Ausbacken eignet sich eine Teflonbeschichtete Pfanne am besten, oder auch eine Gusseisenpfanne. In die Pfanne kommt kein Fett – die Fladen werden auf jeder Seite einige Minuten lang kross getrocknet. Die Piadina sollen nicht bräunen, sondern lediglich an den kleinen aufgeworfenen Bläschen ein leicht hellbraunes Muster zeigen.
Die fertige Piadina gleich in heißem Zustand mit der Creme fraiche Pesto Mischung bestreichen, mit den gewünschten Zutaten füllen und sofort servieren. Guten Appetit!

Piadina

Piadina

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 40 Minuten

Zutaten:

Für den Teig:
500 g Weizenmehl
1 EL Salz
1 EL Hirschhornsalz
50 ml handwarmes Wasser
100 g Schweineschmalz

Für die Füllung (zur Auswahl):
150 g Creme fraiche
30 g grüne Pesto
3 Tomaten (Scheiben)
2 Zwiebeln (dünne Ringe)
6 Scheiben rohen Schinken (hauchdünn)
6 Scheiben gekochten Hinterschinken
150 g Rucola (mundgerecht geschnitten)
1 rote frische Peperoni (scharf, in feinen Ringen)
1 grüne frische Peperoni (scharf, in feinen Ringen)
160 g dünn geschnittener Käse

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