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Tim Mälzer

Tim Mälzer ist nicht nur Fans diverser Kochsendungen bekannt. Der sympathische Sternekoch verfügt über weitere Qualitäten, die ihm auch zu Engagements in anderen Sendungen weiterhelfen konnten. So wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt, was uns zum Verfassen dieses Artikels bewogen hat. Innerhalb der folgenden Abschnitte erhalten Sie zahlreiche Informationen über Tim Mälzer, sein Privatleben, die berufliche Karriere als Koch, seinen Eintritt in die TV-Welt und über Tim Mälzer als Autor.

Privatleben und persönliche Entwicklung

Tim Mälzer erblickte am 22. Januar 1971 in der norddeutschen Stadt Elmshorn das Licht der Welt. Diese Stadt stellt die sechstgrößte Stadt des Bundeslandes Schleswig-Holstein dar. Seine Mutter – Christa Mälzer – ist ebenso im gastronomischen Bereich tätig. Der Vater – Rainer Mälzer – ist als Kaufmann bekannt. Innerhalb der Familie Mälzer sind einige Architekten vertreten. Tim Mälzer besuchte das Gymnasium und erhielt im Jahr 1990 die Hochschulreife in Pinneberg. Unmittelbar nach dem Abitur leistete er seinen Zivildienst ab. Innerhalb dieser Zeit arbeitete er im Kreiskrankenhaus in Pinneberg. Nach Absolvierung des Zivildienstes sollte er mit seiner Ausbildung beginnen und startete die Kochlehre im Jahr 1992.

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Chefkoch ©iStockphoto/Kondor83

Tim Mälzers berufliche Karriere als Koch

Bis zum Jahr 1995 wurde Tim Mälzer vom Hotel ‚InterContinental‘ in Hamburg ausgebildet. Im Anschluss an seine Lehre zog es ihn in den internationalen Raum. Tim Mälzer ging nach London und kochte im ‚Hotel Ritz‘ innerhalb der Zeit zwischen 1995 und 1997. Wenig später lernte er im Restaurant ‚Neal Street‘ in London den Sternekoch Jamie Oliver kennen und arbeitete mit ihm gemeinsam. Tim Mälzer sollte jedoch mit weiteren bekannten Köchen in Kontakt kommen. 1997 zog es ihn erneut nach Deutschland. Dort angekommen, führte er seine Arbeit im Hamburger Restaurant ‚Tafelhaus‘ fort. Dieses wurde einst von Christian Rach gegründet, den viele Menschen ebenso aus diversen Kochsendungen kennen. Später kochte Tim Mälzer im ‚Café Engel‘ und im ‚Au Quai‘. Im Jahr 2002 sollte er mit einem Geschäftspartner ‚Das Weiße Haus‘ gründen. Dieses verließ er wenige Jahre später. 2006 setzte er einen weiteren Meilenstein und pachtete die Oberhafenkantine in Hamburg.

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Die TV-Karriere von Tim Mälzer

Im Jahr 2003 sollte Tim Mälzer auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt werden. Der Koch erhielt beim Sender VOX seine eigene Kochsendung. Diese hieß ‚Schmeckt nicht, gibt’s nicht‘ und füllte die Nachmittage unzähliger Zuschauer aus. Innerhalb dieser zeigte Tim Mälzer – neben seinen guten Eigenschaften als Koch – auch Witz, Charme und bot einen hohen Unterhaltungswert. Später gestaltete Mälzer auch das Abendprogramm der Zuschauer. Es entstand die Sendung ‚Born to Cook‘, welche bis 2007 ausgestrahlt wurde. Fortan war der sympathische Fernsehkoch auch in der Kochsendung ‚Johannes B. Kerner – Kochen bei Kerner‘ zu sehen. Die Karriere sollte fortgeführt werden. So versuchte sich Tim Mälzer als Synchronsprecher und hatte auch damit Erfolg. Im Jahr 2007 übernahm er die Stimme vom Souschef Horst in dem international populären Film ‚Ratatouille‘. Zwischenzeitlich gab es kurze Auftritte, wie in der Sendung ‚Dittsche‘. Von 2009 bis 2014 durfte es mit einer Kochsendung im Ersten weitergehen. Hier war er der Star der Sendung ‚Tim Mälzer kocht!‘. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde die nächste Kochsendung produziert und ging bereits im Februar 2016 an den Start ‚Kitchen Impossible‘.

Soziales Engagement und Burnout von Tim Mälzer

Im Jahr 2006 war Tim Mälzer bereits an mehreren Projekten beteiligt. Er musste stets präsent sein, woraufhin sich sein kompletter Tagesablauf änderte und ihm einiges abverlangte. Die dauerhafte Bereitschaft gipfelte in Burnout und Tim Mälzer zog sich für eine Weile aus dem TV-Bereich zurück. Dieser Rückzug sollte allerdings nur von kurzer Dauer sein. Tim Mälzer erholte sich schnell und knüpfte an alten Erfolgen an. Nebenbei engagierte sich der sympathische Fernsehkoch für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Allerdings wollte Tim Mälzer sein soziales Engagement weiter ausbauen. Seit dem Jahr 2008 nimmt er an der Benefizaktion ‚Kicken mit Herz‘ teil, welche die Kinder-Herz-Station des Universitätsklimikums Hamburg-Eppendorf unterstützt. Darüber hinaus nimmt Tim Mälzer als Botschafter an der Initiative ‚Schau hin‘ teil. Dabei geht es um die Mediennutzung der Kinder und darum, dass Eltern das virtuelle Treiben ihrer Kinder beobachten sollen.

Tim Mälzer als Autor

Tim Mälzer wäre nicht Tim Mälzer, wenn der Allrounder nicht auch im schriftstellerischen Bereich Erfolg hätte. So erschienen von Tim Mälzer zahlreiche Bücher. Natürlich geht es auch hier um das Thema Kochen. Es werden zahlreiche Rezepte vorgestellt und Anleitungen gegeben. 2004 wurde das erste Werk publiziert. Dieses trägt den Namen ‚Born to Cook‘. Nur ein Jahr später sollte die Fortsetzung des Buches folgen und ‚Born to Cook 2‘ wurde gedruckt. Im Jahr 2006 erschien das Werk ‚Neues vom Küchenbullen‘. Der Erfolg der veröffentlichten Bücher war so groß, dass Tim Mälzer das Buch ‚Kochbuch‘ verfasste. Die Anzahl der Leser verringerte sich nicht und 2010 kam ‚Mälzer & Witzigmann. Zwei Köche – ein Buch‘ auf den Markt. Zwei weitere Bücher erschienen. Im Jahr 2012 wurde ‚Greenbox. Tim Mälzers grüne Küche‘ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 2014 entwickelte Tim Mälzer das bis zum jetzigen Zeitpunkt letzte Buch mit dem Titel ‚Heimat‘. Auch bei diesem Werk handelt es sich um ein Kochbuch.

Tim Mälzers Auszeichnungen

Tim Mälzer erhielt bislang drei Auszeichnungen. 1994 erhielt er den ‚Rudolf Achenbach‘. Dabei handelt es sich um einen Preis des Verbandes der Köche Deutschlands. Diesen bekam Mälzer in der Kategorie ‚Bester Jungkoch des Jahres‘. 2006 wurde er auch für seinen Einsatz im Bereich des TV-Geschehens gelobt und wurde mit der ‚Goldenen Kamera‘ ausgezeichnet. Diese bezog sich auf die zu diesem Zeitpunkt täglich ausgestrahlte Sendung ‚Schmneckt nicht, gibt’s nicht‘. Mälzer engagiert sich darüber hinaus für Küchen für Deutschlands Schulen, was ihn besonders sympathisch macht. Natürlich wurde er auch in diesem Bereich ausgezeichnet und bekam den ‚Health Media Award‘. Dieser bezog sich auf die Kategorie ‚Ernährungsaufklärung/Prävention & Unternehmen‘.

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