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Steffen Henssler – Portrait eines Starkochs

Als Fernsehkoch ist Steffen Henssler derzeit jeden Sonntag abends mit „Grill den Henssler“ in vielen Wohnzimmern zu Gast. Es macht Spaß, dem quirligen „Hans Dampf in allen Gassen“ beim Kochen zuzusehen. Es wird nicht nur gekocht, es ist eine unterhaltsame Koch-Show.

Steffen Henssler wurde 1972 im Schwarzwald, in Neuenbürg, geboren. Aufgewachsen ist er allerdings in Hamburg und man kann ihn schon als „Hamburger Jung“ bezeichnen. Familiär war Steffen vorbelastet. Oma und Vater waren in der Gastronomie tätig. Seine Kochlehre machte er in Nordfriesland, in „Andresens Gasthof“. Nach Abschluss der Ausbildung wollte er Amerika kennenlernen und machte Urlaub in San Diego (Kalifornien). Dabei entdeckt er seine Liebe für Sushi, die ihn in seinem weiteren Leben beeinflussen sollte. Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub arbeitete er als Koch im Restaurant „Zeik“ und übernahm anschließend als Küchenchef die Leitung im „Petit Delice“. Als er von der Sushi Academy in Los Angeles hörte, wollte er dort hin. Dank eines Lottogewinnes war es ihm möglich, sich dort von japanischen Meistern ausbilden zu lassen. Er war der erste Deutsche, der diese Schule besuchte und ging als Professional Sushi Chef von dort weg. Er arbeitete noch eine Zeit in verschiedenen Restaurants in Amerika, ehe er nach Hamburg zurückkehrte.

Ein eigenes Restaurant war schon immer sein Wunsch. Er fand in Hamburg etwas Passendes und eröffnete 2001 nach Umbauten gemeinsam mit seinem Vater das „Henssler Henssler“ am Hamburger Fischmarkt mit Blick auf die Elbe. Restaurant und Sushi Bar sind ein In-Lokal in Hamburg mit dem Charme einer Fischmarkthalle, die es einmal war. Beim Blick in die offene Küche kann jeder sehen, wie der frischeste Fisch zubereitet wird. Hier ist Fisch so, wie er sein soll. Steffen Henssler hatte dafür ja die besten japanischen Lehrmeister, die es gibt. Ohne Reservierung wird es kaum möglich sein, in diesem Platz zu finden. Seit 2009 gibt es ein zweites Hamburger Restaurant, das ONO by Steffen Henssler. Es ist ebenfalls ein Sushi Restaurant.

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Steffen Henssler wäre ohne Kochsendungen im Fernsehen nicht so bekannt

Gastronomie-Sendungen sind beliebt und gerne gesehen. Wenn dann nicht nur normal gekocht wird, sondern das Ganze mit Show, Witz und Spaß verbunden wird, wie es Steffen Henssler ja macht, dann ist der Erfolg gesichert. Kochen und essen gehört zum Lifestyle. Gesundes Essen ist gefragt, aber es soll trotzdem schmecken und warum soll das alles nicht unterhaltsam aufbereitet werden.

Hensslers Kochsendungen

Im Jahr 2006 begann die Zeit der Kochsendungen mit Steffen Henssler. Der NDR brachte die Sendung „Hensslers Küche“. Ab 2007 hieß es bei VOX „Ganz und Gar“. In der sehr beliebten Sendung „Die Küchenschlacht“ gehörte Steffen Henssler zur festen Besetzung. Schließlich moderierte er die eigene Sendereihe „Topfgeldjäger“ von 2011 bis 2014. Ab 2014 ist er der Nachfolger von Christian Rach als „Restauranttester“. In vielen verschiedenen Sendungen war Steffen Henssler immer ein gerne gesehener Gast. Egal ob bei „Lanz kocht“, „Verstehen sie Spaß“, „Großstadtrevier“ oder in einem Prominenten Special von „Wer wird Millionär“. Steffen Hennssler war überall dabei. Die am Anfang genannte Kochsendung im sonntäglichen Abendprogramm bei VOX „Grill den Henssler“ gibt es nach wie vor.

Im Internet veranstaltet Henssler ein Treffen mit Musikstars, bei dem gekocht, Musik gemacht und gehört, sowie gequatscht wird. Dieses Format trägt den Titel „What’s for beats“.

Hat Steffen Henssler auch Auszeichnungen bekommen?

Es gibt diverse Auszeichnungen und Preise für Steffen Henssler. Mit 14 Punkten steht er im Gault Millau, vom Restaurantführer Schlemmeratlas gibt es zwei Kochlöffel, die Gourmetzeitschrift ernannte ihn 2006 zum Aufsteiger des Jahres.

Für die Sendung „Grill den Henssler“, mit der er wöchentlich auf VOX die Zuschauer und das Jurorenteam unterhält, gab es 2015 den Publikums-Bambi für die beste Unterhaltungsshow.

Er ist auch ein Spaßvogel und wurde daher für spezielle Rekorde ausgezeichnet. So hält er zum Beispiel den Rekord im „Ravioli Falten“ und im „Chili-Schoten klein Hacken“. Diesen Rekord hat er seinem Kollegen Jamie Oliver abgenommen.

Hensslers Kochbücher

Kochbücher zu verfassen, gehört zu jedem guten und bekannten Koch. Natürlich gibt es auch von Steffen Henssler Bücher. Im Jahr 2006 erschien sein erstes Buch unter dem Titel „Hensslers Küche“. 2011 folge „Hauptsache lecker“, dafür wurde er mit einem Preis ausgezeichnet. Ab dem Jahr 2012 veröffentlicht er eine Rezeptsammlung mit Express-Rezepten unter dem Titel „Schnell, schneller, Henssler“.

Von Steffen Henssler gibt es aber nicht nur Kochbücher zu kaufen, in seinem Onlineshop vertreibt er auch Weine, spezielle Saucen, Messer, Flaschenöffner, eine Henssler-Schürze und Ofenhandschuhe, damit sich seine Fans beim Nachkochen seiner Rezepte nicht die Finger verbrennen.

Wo kann man ihn Live sehen?

Neben seinen Restaurants, in denen er natürlich von seinem Vater, seinem Bruder und seinem Team unterstützt wird, und seinen Fernsehauftritten, bleibt immer noch Zeit für Live-Auftritte. Seit 2011 war er in 70 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs. Mit „Meerjungsfrauen kocht man nicht“ unterhielt er sein treues Publikum.

Es folgte ein weiteres Programm unter dem Titel „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“. Auch damit reiste er durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Derzeit ist er mit neuen Geschichten und frischen Rezepten auf Tour. Diesmal unter dem Titel „Henssler tischt auf“.

Hat er da noch Zeit für ein Hobby oder Familie?

Steffen Henssler liebt Musik und ist Fußballfan beim HSV.

Was seine Familie angeht, hält er sich sehr bedeckt und redet nicht gerne darüber. Sehr viel ist daher über das Privatleben des charmanten, witzigen und gut aussehenden Steffen Henssler nicht bekannt. Er hat sich als „glücklich vergeben“ bezeichnet. Ob und wann die Hochzeitsglocken läuten steht in den Sternen. Aus früheren Beziehungen ist er Vater von zwei kleinen Töchtern, die laut seinen Aussagen, die Hauptrollen in seinem Leben spielen.

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