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Aioli Rezept

Borek

Aioli ist eine Spezialität der Mittelmeerküche und passt wunderbar zu vielen Gerichten, nicht nur mediterranen. Höchstwahrscheinlich kennen und mögen Sie diesen Dip als beliebte Beigabe zu frittierten Tintenfischringen, zu Calamari fritti.

Aioli

Aioli ©iStockphoto/bit245

Zubereitung von Aioli

Am Einfachsten geht es mit einem Handmixer. Wenn Sie bereits Mayonnaise selbst gemacht haben, kennen Sie das Prinzip. Wichtig ist, dass alle Zutaten ungefähr Zimmertemperatur haben, also nehmen Sie das Ei und den Senf früh genug aus dem Kühlschrank, und dass Sie lange und kräftig genug rühren.
Mixen Sie ein Eigelb, einen Esslöffel Essig, einen Teelöffel Zucker, einen Teelöffel Senf, etwas Salz und drei geschälte und gehackte Knoblauchzehen. Geben Sie erst dann 250 ml neutrales Öl (von Raps oder Sonnenblumen) erst tropfenweise, dann in einem dünnen Strahl dazu. Mixen Sie weiter, bis die Konsistenz so ist, wie Sie es von Mayonnaise gewohnt sind.

Tipps
Sie können das ganze Ei verarbeiten, falls Sie für das Weiße keine Verwendung haben. Das klassische Rezept verlangt ausschließlich Dotter, aber es geht auch anders. Dass das Ei sehr frisch sein muss, weil es ja nicht erhitzt wird, versteht sich von selbst.
Oft wird ein Spritzer Zitronensaft empfohlen, was besonders gut zu Fisch oder überhaupt zu jeder Art von Meeresfrüchten schmeckt.
Sollte die Knoblauchmayonnaise nicht fest werden, fügen Sie vorsichtig noch etwas Öl hinzu, Tropfen für Tropfen und unter ständigem Rühren natürlich. Sollte sie gerinnen, also ausflocken, hilft fast immer ein weiteres Eigelb und eine Winzigkeit Säure in Form von Zitronensaft oder Essig.
Diese köstlich-kalte Würzsauce wird Ihnen gut gelingen, wenn Sie darauf achten, dass alle Bestandteile die selbe Temperatur haben, wenn Sie das Öl unbedingt langsam hinzufügen und wenn Sie nicht zu früh aufhören, alle Zutaten wirklich gründlich miteinander zu vermischen.
Vegan wird die Knobi-Mayo, indem Sie das Ei durch Sojamilch oder durch gemahlene Sonnenblumenkerne ersetzen. Selbstverständlich schmeckt das anders, aber sofern Sie sämtliche tierische Produkte völlig vermeiden und eine leckere Zugabe beispielsweise zu Artischocken machen möchten, probieren Sie einmal diese alternative Zubereitung.

Wozu Aioli passt?
Vor allem zu Meeresfrüchten, zu gegrilltem oder frittiertem Fisch wie Sardinen und Calamares. Natürlich zu allen Schalentieren und zu Bouillabaisse, der zu Recht berühmten französischen Fischsuppe.
Aioli können Sie statt Kräuterbutter oder zusätzlich zu gegrilltem und kurzgebratenem Fleisch servieren, zu Steaks oder Medaillons.
Empfehlenswert ist die Knoblauchmayonnaise zu vegetarischen Genüssen wie Oliven oder getrockneten Tomaten, geradezu unverzichtbar zu frischen Artischocken: Pflücken Sie die Blätter ab und tauchen Sie diese in den Dip.
Und streichen Sie diese Delikatesse auf frisches, knuspriges Brot, vor allem auf Baguette oder Ciabatta, wenn Sie Fondue oder Raclette essen.

Portionen: 1
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 5 Minuten

Zutaten:
250 ml Rapsöl
1 Ei
1 EL Essig
1 TL Zucker
½ TL Salz
1 TL Senf
3 Zehen Knoblauch

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