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Stockbrot Rezept

Stockbrot
Stockbrot

Stockbrot @iStockphoto/Oksana_S

Kein Lagerfeuer ohne Stockbrot. Der leckere Hefeteig-Snack, der mancherorts auch Schlangenbrot oder Knüppelbrot genannt wird, macht Spaß und schmeckt einfach jedem gut. Am besten natürlich über der Lagerfeuer-Glut gebacken. Aber auch vom Holzkohlegrill ist Stockbrot eine köstliche Beilage zu Gemüse, Fisch und Fleisch. Damit das Brot schnell gar wird, muss es für den Grill in relativ dünnen Streifen aufgewickelt werden. Ist der Teig zu dick, verbrennt er außen, bevor das Stockbrot innen durchgebacken ist.

Zubereitung von Stockbrot

Der Stockbrot-Hefeteig gelingt sowohl mit Frischhefe als auch mit Trockenhefe. Für die Verwendung frischer Hefe, die Hefewürfel zunächst in etwas lauwarmem Wasser gut auflösen. Trockenhefe kann direkt aus der Tüte zugegeben werden. Ist die Hefe vorbereitet, werden alle Zutaten in eine Rührschüssel gegeben und zu einem geschmeidigen Teig verknetet. Lieber etwas länger kneten als zu kurz. Denn nur ein gut durchgekneteter Hefeteig kann auch gut aufgehen. Deshalb bietet sich die Verwendung einer Küchenmaschine an.

Nach dem Kneten muss der Teig für mindestens 30 Minuten ruhen und schön aufgehen. Wird Trockenhefe verwendet, dauert die Ruhezeit meist etwas länger. Wichtig ist, dass der Teig deutlich an Volumen zulegt.

Wenn der Brotteig gut aufgegangen ist, wird er mehrfach geteilt und zu langen, nicht zu dicken Rollen geformt. Danach den Teig von der Spitze her spiralförmig um finger- bis daumendicke Äste wickeln. Darauf achten, dass die obere Spitze möglichst mit Teig bedeckt ist, dann brennt der Stock nicht so leicht an. Für Stockbrot eignen sich besonders gut Äste von Haselnusssträuchern, Birken oder Weiden. Stäbe aus Bambus oder Fichtenholz sind weniger gut geeignet, weil sie zu schnell Feuer fangen und leicht verbrennen. Eibe und Holunder dürfen keinesfalls verwendet werden. Diese Holzarten sind giftig. Die ausgewählten Stöcke müssen von der Rinde befreit und an der oberen Seite angespitzt werden. Um die Brotrolle später besser vom Stock lösen zu können, wird der Stab vor dem Bewickeln etwas eingeölt oder mit Mehl bestäubt.

Ist der Teig gut am Stock befestigt, kann der köstliche Spaß am Lagerfeuer beginnen. Jeder nimmt sich einen Teig-Stock und backt sich seine Lagerfeuer-Leckerei selbst. Dazu den Teig nicht zu nah über die Flammen, besser noch über die Glut halten und den Stock immer wieder drehen, bis das Brot außen knusprig und innen durchgebacken und locker ist.

Portionen: 10
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten:
1 kg Mehl
2 Würfel Frischhefe oder
2 Beutel Trockenhefe
3 ½ TL Salz
3 ½ EL Öl
500 ml Wasser, lauwarm
etwas Gewürzmischung für Brot (Fenchel, Kümmel, Koriander), nach Geschmack
2 Zehen Knoblauch, gepresst

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