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Meal Prep – Der neue gesunde Foodtrend

Meal Prep – der neue Fitness Trend

Meal Prep ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes! Wer etwas für seinen Body Mass Index tun möchte und nicht nur auf den BMI, sondern auch auf die Kollegen Einfluss nehmen möchte, setzt heutzutage auf Meal Prep. Denn letztere werden platzen vor Neid über das leckere und gesunde Essen, welches man plötzlich aus seiner Tasche zaubern kann. Dabei ist es nicht nur gesund, sondern meistens auch günstiger als Kantinen- oder Fast Food Essen. Doch was hat es mit dem neuen Fitness Trend auf sich?

Was ist Meal Prep?

Seit einiger Zeit sieht man den Begriff „Meal Prep“ als Hashtag auf Instagram immer öfter. Stars und Celebrities, aber auch ganz normale, vorwiegend weibliche Nutzer posten Essensbilder und versehen sie stolz mit dem Begriff Meal Prep, der im Wesentlichen nichts anderes bedeutet als Vorkochen, wenn man ihn wortwörtlich übersetzt. Meal Prep bedeutet aber noch etwas mehr, denn gerade in Zusammenhang mit Instagram, Schönheitsidealen und Essen geht es darum, sich mit besonders gesunden Mahlzeiten für den nächsten Tagen zu versorgen. So wird es wohl niemals ein Foto online geben, auf dem ein kalter Burger mit Pommes, den man vor einigen Stunden an der Imbissbude geholt hat, mit dem Hashtag Meal Prep versehen wird. Was dagegen sehr häufig zu sehen ist, sind Bilder von Gemüse aus der Pfanne, frisch zubereiteten Salaten und fein geschnittenem Obst. Begleitet wird das Ganze oft von Hähnchenbrust, veganem Fleischersatz oder selbst gemixten Smoothies. Meal Prep Mahlzeiten sind also nicht nur besonders gesund, sondern obendrein auch noch lecker – so macht es Spaß, sich zu Beginn der Woche oder am Vorabend in die Küche zu stellen. Ursprünglicher Sinn und Zweck des klassischen Vorkochens ist nämlich, Essen für den nächsten Tag oder die nächste Woche bereitzustellen, welches haltbar ist und am Morgen nur noch mitgenommen werden muss. Unnötig zu erwähnen, dass dieser Trend unserem modernen, hektischen Alltag sehr entgegen kommt. Einfach die doppelte Menge oder zu viel zu kochen und das übrig gebliebene Essen für den nächsten Tag einzupacken, ist übrigens auch eine Meal Prep Methode.

Meal Prep

Meal Prep ©iStockphoto/Caymia

Wieso ist Meal Prep so gesund?

Meal Prep ist eine tolle Alternative zu allem, auf was man unter der Woche sonst so über zugreift. Dies kann übersalzenes Kantinenessen auf der Arbeit oder der Schnellimbiss um die Ecke sein, an dem man mittags zwischen zwei Terminen stressgeplagt noch kurz vorbei huscht. Fakt ist: Je mehr Stress man hat, desto mehr neigt man dazu, ungesundes Essen zu sich zu nehmen. Die Gründe sind vielfältig – weil es schnell gehen muss, weil Fett oder Süßkram Frust vertreibt, weil man gerade keine andere Möglichkeit hat. Hier kommt Meal Prep ins Spiel. Wer sich etwas Leckeres und Gesundes von Zuhause mitbringt, muss sich in der Mittagspause zum einen nicht abhetzen, und kann sich zum anderen sicher sein, weniger Kalorien sowie mehr Vitamine und Nährstoffe zu sich genommen zu haben, als Meal-Prep-lose Kollegen. Auch beim Gang ins Fitnessstudio und in der Freizeit ist die Meal Prep Methode überaus gesund: sie beugt Heißhungerattacken vor und hilft dabei, den Insulinspiegel niedrig zu halten. Sehr zur Freude aller, die ihren Body Mass Index (BMI) nach unten korrigieren – also abnehmen – möchten. Denn Fast Food, Heißhungerattacken und permanentes Verlangen nach Süßem sind die größten Figurfeinde, die man mit Meal Prep gezielt in Schach halten kann.
Hinzu kommt, dass man durch Meal Prep tagsüber Dinge zu sich nimmt, an die man sonst vielleicht nicht einmal gedacht hätte. Kaum eine Kantine bietet beispielsweise frische Saft-Gemüse-Smoothies an. Das Plus an Vitaminen wirkt sich jedoch positiv auf Figur, Laune und Hautbild aus. Neben der Tatsache, dass Meal Prep gesund ist, spart es außerdem eine immense Menge an Zeit. Wege zu Kantine, Bäcker oder McDonald’s entfallen und die eingesparte Zeit kann anderweitig genutzt werden.

Haltbarkeit von Meal Prep Gerichten

Natürlich ist es nicht leicht, Dinge zuzubereiten, die mehrere Tage lang haltbar sind. Es soll Personen geben, die es schaffen, Meal Prep an einem Sonntag für eine komplette Woche fertigzustellen. Frisches Fleisch und Milchprodukte fallen hierbei jedoch raus, da beides nur begrenzt haltbar ist. Wer plant, sonntags ein mageres Steak für Freitag zu braten, wird am Ende der Woche höchstwahrscheinlich keinen Genuss mehr daran finden.
Die vorbereiteten Gerichte zwei bis drei Tage haltbar zu machen, ist mit entsprechender Kühlung allerdings gut möglich. Sie müssen abgepackt werden und in den Kühlschrank, so dass man sie am nächsten Tag nur noch in die Tasche stecken muss. Mit ein paar einfachen Tricks gelingt es jedem, ein tolles und vor allem haltbares Meal Prep Gericht zu zaubern. Bei Gemüse kommt es beispielsweise darauf an, dass es nur ganz kurz gekocht wird, oder insgesamt nur Gemüse verwendet wird, welches „geduldig“ ist. Grüne (Brech-)Bohnen, Karotten und Erbsen sind gute und knackige Begleiter. Weichgekochter Brokkoli oder pampiges Rotkraut sind hingegen nicht zu empfehlen. Wenn es um Fleisch geht, erweisen sich vegetarische oder vegane Alternativen aufgrund des fehlenden Eiweißes oft haltbarer. So werden z. B. Sojaschnetzel weniger schnell schlecht als Hähnchen-Geschnetzeltes. Als Beilage eignet sich Reis, Quinoa und Hirse. Nudeln lassen sich ebenfalls eine Weile lang aufbewahren. Wem zu gesund zu geschmacklos ist, der kann sich seine Meal Prep Gerichte mit leckeren Dips aufpeppen, die es im Supermarkt an der Frischetheke gibt – oder diese bei ausreichend vorhandener Zeit zuhause selbst zubereiten.

Aufbewahrung von Meal Prep Gerichten

Die Tupperdose ist der beste Freund aller Meal Prep Fans. Ihr ihr lässt sich Essen luftdicht und sicher bis zu dem Tag verwahren, an dem das Essen gebraucht wird! Dosen sind das A und O, wenn es um die Aufbewahrung von vorgekochtem Essen geht. Denn dieses muss meist zunächst in den Kühlschrank, bevor es zum Einsatz kommen kann.
Wahre Profis im Meal Prep Bereich lachen übrigens über die gute alte Tupperdose – da es mittlerweile schon viele andere tolle Produkte auf dem Markt gibt, die dem Zweck der Aufbewahrung dienen. Diese sogenannten „Meal Prep Container“ bieten mehrere Fächer, damit die Beilagen ganz praktisch vom Hauptgericht getrennt werden können und auch ein Nachtisch noch Platz findet. Besonders raffinierte Varianten bieten eingebaute Fächer im Deckel, in denen kleine Plastikgabeln oder kleine Löffel aufbewahrt werden können. So hat man mit einem Klick nicht nur leckeres Essen, sondern gleich auch das passende Besteck dazu in der Hand. Die meisten Meal Prep Container sind dabei mikrowellengeignet, so dass das Essen vor dem Verzehr noch einmal erwärmt werden kann – dann ist es tatsächlich so, als hätte man es gerade erst frisch gekocht!

Die besten Lebensmittel fürs Meal Prep

Die besten Lebensmittel für Meal Prep Gerichte sind frisch, knackig und gesund! Viele Obst- und Gemüsesorten eignen sich hervorragend dafür. Ananas, Granatäpfel, Karotten, Paprika und Gurken lassen sich ohne Probleme zu einem Salat verarbeiten. Wer seinen Salat aufpeppen möchte, kann verschiedene Körnersorten dazu geben, denn bei Körnern stellt sich die Frage der Haltbarkeit nicht. Ein weiteres ideales Lebensmittel für Meal Prep ist Hähnchenfleisch, da es nicht nur schmackhaft, sondern auch fettarm ist. Kartoffeln oder Süßkartoffeln sind ebenfalls sehr geeignet.
Wer fleißig Gerichte vorkocht, sollte jedoch beachten, dass die fertige Mahlzeit erst abkühlen muss, bevor sie in den Meal Prep Container und anschließend in den Kühlschrank kommt. Heißes Essen löst ansonsten unter Umständen Plastikartikel von den Wänden der Behälter, welche im Essen nichts zu suchen haben. Perfekt geeignet sind daher Gerichte, die kalt zubereitet werden können – wie Sushi, Salate oder vegetarische Burger.

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