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Zucker macht dick

Zucker ist einer jener Stoffe, die am gefährlichsten für den Körper sind, Zucker ist schädlich, Zucker macht dick, Zucker macht krank – nach wie vor muss der Zucker als Sündenbock für allgemeines Fehlverhalten herhalten. Fast jeder mag zuckerhaltige Lebensmittel, soll heißen, süße Produkte. Das liegt uns allerdings schon in den Genen und hat damit zu tun, dass süße Stoffe in der Natur wesentlich seltener giftig sind als bittere oder saure. Zucker hat also durchaus auch sein Gutes.

Zucker macht zwar nicht süchtig, wie uns der Mythos weiß machen will, aber er spielt eine bedeutende Rolle in unserem Hormonhaushalt. Er beeinflusst die Bildung von Serotonin, einem Hormon, das zum Beispiel großen Einfluss auf unseren Gemütszustand hat. Selbst der Sexualtrieb wird durch Serotonin und damit durch den Zucker beeinflusst. Ein Zuwenig an Zucker kann deshalb tatsächlich die Stimmung trüben, was bei manchen wiederum zu Fressattacken führt und damit das Fettgewebe wachsen lässt. Zucker ist grundsätzlich ein notwendiger Bestandteil unserer Ernährung und darf nicht aufgrund irgendwelcher Mythen von Speiseplan gestrichen werden.

Zucker macht nicht dick. Das ist ein verbreiteter Irrglaube. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine Gewichtsreduktion ohne Zucker wesentlich schwerer vonstatten geht als mit, schon allein, weil der Zucker der Psyche fehlt. Tatsächlich ist der Körper aber auch nicht in der Lage, Zucker in Fett umzuwandeln. Zucker wird vorzugsweise abgebaut, gespeichert wird bei einer kalorienreichen Ernährung allerdings das Fett.

Zucker macht dick

Zucker macht dick @iStockphoto/doram

Der Körper ist darauf trainiert, für eine Zeit des Mangels zu sparen. Es ist deshalb an uns das Überangebot an Nahrung nicht komplett im Körper zu speichern, sondern weniger zu essen, um gesund zu bleiben. Der Körper allein kann ein Überangebot an Nahrung nämlich nicht regulieren.

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