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Fleischalternativen: Vegane Ernährung (nicht nur) für Kinder interessant gestalten

Jedes Jahr im Januar wird von veganen Organisationen der Veganuary ausgerufen: Im ersten Monat eines jeden Jahres versuchen in diesem Zuge auch viele Fleischesser, sich für die Dauer von 31 Tagen vollkommen tierproduktfrei zu ernähren. Nicht selten kommen Verbraucher dadurch auf den Geschmack und stellen ihre Ernährung auch nach Ablauf des Monats auf vegan um oder probieren zumindest, regelmäßig Gerichte ohne Tierprodukte in ihren Alltag zu integrieren. Wer eine Familie hat, steht dabei aber oftmals vor der Schwierigkeit, auch den Nachwuchs für die vegane Ernährung zu begeistern – dabei gibt es viele Rezepte und Produkte, die auch von Kindern gerne angenommen und verzehrt werden.

Grüne Alternativen im Vergleich

Grüne Alternativen im Vergleich Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/1-kg-rindfleisch

Fleischersatz: Leckere vegane Gerichte für die ganze Familie

Veganismus bedeutet, im Alltag vollständig auf tierische Produkte zu verzichten, Dies betrifft nicht nur, aber besonders auch die Ernährung. Wenn Fisch, Fleisch, Eier und Milch nicht mehr auf den Tisch kommen, beschwert sich besonders der Nachwuchs, denn Obst, Gemüse und gesunde Kost sind bei Kindern naturgemäß nicht besonders „angesagt“. Mittlerweile sind auf dem Markt vielfältige Fleischersatzprodukte erhältlich. Diese werden aus Zutaten wie Tofu, Seitan oder Erbsenprotein hergestellt und ahmen fleischhaltige Lebensmittel wie Würstchen, Burger, Nuggets oder Hackfleisch teils täuschend echt nach. Nicht nur für die Gesundheit können diese Alternativen etwas Gutes tun: Auch in Sachen Nachhaltigkeit können die Ersatzprodukte im Vergleich zu Fleisch auf ganzer Linie punkten. Besonders für Kinder ist aber sicherlich der ausschlaggebende Faktor der Geschmack. Auch wenn dieser natürlich immer individuell ausfällt, können viele Fleischalternativen auch den misstrauischen Nachwuchs überzeugen, denn viele der modernen Produkte sind weder optisch, noch geschmacklich vom „Original“ zu unterscheiden. Wer sich vegan ernähren möchte, muss daher auf bekannte Gerichte und den Geschmack von Fleisch- und Wurstprodukten nicht verzichten. Dadurch fällt der Einstieg in den Veganismus leichter, und auch die Familie zieht gerne mit, wenn immer häufiger vegane Gerichte auf dem Speiseplan stehen.

Diese Zutaten werden für vegane Fleischalternativen verwendet

Vegane Bratlinge, Burger und Würste werden aus pflanzlichen Zutaten sowie den entsprechenden Gewürzen hergestellt. Als besonders geeignet erwiesen hat sich beispielsweise Tofu. Der Sojabohnenquark verfügt über keinen signifikanten Eigengeschmack, was den Vorteil hat, dass er auf ganz unterschiedliche Arten gewürzt und zubereitet werden kann. Darüber hinaus kann auch die Konsistenz stark variieren: Fester Tofu eignet sich für Schaschliks ebenso wie für Burgerpattys, während weichere Varianten auch als Rühreiersatz zubereitet werden kann. Bei Seitan handelt es sich um Weizeneiweiß, das sehr häufig für vegane Fleischalternativen verwendet wird. Grund dafür ist vor allem die Konsistenz, die sehr fleischähnlich ausfällt. Der Geschmack wird auch hier vornehmlich über Gewürze und Aromen erreicht. Sowohl Steaks als auch Schnitzel und Filetstreifen aus Seitan sind mittlerweile in vielen Supermärkten im Programm. Erbsenprotein präsentiert sich für die Herstellung von Fleischersatz sehr vielseitig und gilt als eine besonders eisenreiche Proteinquelle, die zudem auch eine große Menge an Aminosäuren enthält. Von zahlreichen Herstellern wird Erbsenprotein für vegane Burger, aber auch für Nuggets und Würstchen eingesetzt. Kinder, aber auch Erwachsene, die allergisch auf Gluten oder Soja reagieren, können in aus Erbsen gewonnenem Protein eine Fleischalternative finden, die keinen Allergieauslöser darstellt.

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