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Die UHU-Diät

Für die einen ist es ein altbewährter Alleskleber, für die anderen ein scharfsichtiger gefiederter Beutegreifer, und für freche Milchreisrocker mag es auch noch eine Person mit einem Lebensalter unter 100 Jahren beschreiben. Doch für Pfundsweiber und Prachtkerle könnte es auch ein Mensch sein, der unter 100 Kilogramm wiegt. Damit sind wir, was die tatsächliche Bedeutung der UHU-Diät betrifft, schon in einer ganz guten Spur. Denn die UHU-Diät will auf gesunde und genüssliche Art dazu beitragen, überflüssiges Gewicht lässig loszuwerden. Doch welche Figur formende Rolle spielt in diesem Kontext die „100“, die es einmal mehr deutlich sichtbar zu unterbieten gilt? So viel sei jetzt schon verraten: Ein Mathematikgenie oder Erbsenzähler muss man nicht sein, um mit der UHU-Diät die Pfunde purzeln zu lassen.

Ein schlanker Speiseplan nur mit UHUs

Der leicht zu befolgende Trick bei der UHU-Diät ist der, dass man ausnahmslos lediglich solche Lebensmittel zu sich nehmen darf, die in ihren essbaren Anteilen deutlich unter der Grenze von 100 Kilokalorien pro 100 Gramm bleiben. Ist diese eine einzige Voraussetzung erfüllt, darf man beherzt zugreifen, und sich bei Tisch rundum gesund satt essen. Warum funktioniert das so verblüffend einfach?

  • UHU-Lebensmittel sind durch die Bank fettarm.
  • Fast alle Gemüse-, Obst- und Salatsorten passen in dieses schlanke Beuteschema.
  • Magere Fisch- und Fleischsorten sowie fettreduzierte Milchprodukte liefern hochwertige Fatburner-Proteine.
  • UHU-Diät

    UHU-Diät ©iStockphoto/-Oxford-

    Wer sich an das UHU-Gebot hält, sorgt automatisch für eine abwechslungsreiche und angenehm sättigende Kost, bei der es keine ungesunden Einschränkungen, aber bestimmt reichlich Ballaststoffe und Vitamine pur gibt. Sogar süße Desserts sind erlaubt, sofern sie den UHU-Anforderungen genügen. Das kann ein aus Magermilch gekochter und mit Stevia gesüßter Vanillepudding sein, aber auch ein frischer Obstsalat (natürlich ohne Nüsse!) oder eine Schale ungezuckerte Erdbeeren mit fettfreiem Quark oder Joghurt. Hier gibt es so viele schmackhafte Genuss-Ideen, wie es leckere Lebensmittel unter 100 Kalorien auf 100 Gramm gibt. Einfach mal durchprobieren.

    Und was ist mit den Getränken?

    Da Flüssiges deutlich leichter über die Lippen geht als feste Nahrung, ist hier für Abnehmwillige die Kalorienobergrenze zu halbieren. Das bedeutet: Getränke, die mit mehr als 50 Kilokalorien auf 100 Gramm zu Buche schlagen, sind verboten. Hier dürfen Freunde einer leichten Weinschorle oder eines ungesüßten (Mager)Milchkaffees durchaus zufrieden lächeln. Denn dieser Genuss bleibt weiterhin unbeschwert. Allerdings gilt es, bei Getränken weder in eine Fettfalle noch in alkoholische Hinterhalte zu tappen. Im Zweifelsfall also lieber beim Mineralwasser, bei der Diätlimonade oder beim alkoholfreien Bier bleiben.

    Die UHU-Diät ist ideal für alle, die eine möglichst alltagstaugliche und unkomplizierte Lösung für ihre Figurprobleme suchen. Denn die Futter-Verbote beschränken sich auf jene Lebensmittel, die man aufgrund ihrer zu hohen Energiedichte ohnehin tunlichst meiden sollte. Und mit dem UHU in Hab-Acht-Position muss man auch in geselligen Runden nicht unbedingt als antialkoholische Spaßbremse außen vor bleiben. Schließlich gehören spritzige Weinschorlen auch in der gehobenen Gastronomie zum guten Ton. So kann jeder, der es möchte, sein Leben lang ein ranker und schlanker UHU bleiben.

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