Eckart Witzigmann
Eckart Witzigmann gilt bis heute als der mit Abstand "Beste Koch Deutschlands" und wurde als einer der wenigen vom Gault Millau im Jahr 1994 mit dem Titel "Koch des Jahrhunderts" bedacht - allerdings genau in dem Jahr nach einer persönlichen Krise: Der Konzessionsverlust für sein Restaurant "Aubergine" aufgrund einer Kokain-Affäre.
Seinen Aufstieg begann der 1941 geborene Witzigmann bereits in den frühen siebziger Jahren. Seine Lehrjahre in den vielfältigen Küchen der Welt, unter anderem als Schüler von Bocuse, brachten ihn in die Lage, die deutsche Küche zu revolutionieren und die französische Nouvelle Cuisine in Deutschland Fuß fassen zu lassen.
1978 eröffnete er das Münchener Restaurant "Aubergine", für welches er bereits im Folgejahr als erster deutscher Koch mit drei Sternen des Michelin Guides ausgezeichnet wurde. Im Jahr 1993 musste er dessen Leitung jedoch aufgrund der bereits erwähnten Affäre abgeben.
Dennoch hat dieser Umstand seinem Ruf als Koch keinen Abbruch getan: Bis heute ist Eckhart Witzigmann ein begehrter Berater und Lehrer in der Gastronomie. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Spitzenköche wie Johann Lafer und Alfons Schuhbeck. Zusammen mit mehreren Kollegen wie auch alleine hat er eine Vielzahl von Kochbüchern heraus gegeben und gilt seit 2007 als "Professeur de la Cuisine" an der Universität Örebro, der einzigen staatlichen Gastronomie-Universität in Europa.
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