Fettarme Küche  

Eine fettarme Küche beruht zu einem großen Teil auf schonenden Garmethoden. Dazu gehören das Dünsten, das Dämpfen und das Grillen. Häufig sind es nicht die Fette in den Lebensmitteln, die den Nährstoffhaushalt einseitig belasten, sondern es sind die beim Garen zugeführten Fette.



Das Dämpfen ist eine besonders schonende Zubereitungsart, bei der die Lebensmittel nicht mit einer Garflüssigkeit in Berührung kommen. Geeignet sind dafür insbesondere Gemüsesorten, Geflügel oder Fisch. Diese Garmethode kann ganz ohne Fett auskommen, sie bringt das Eigenaroma der Nahrungsmittel in überraschender und sehr schmackhafter Weise hervor.

Fettarme Küche
Fettarme Küche

Dünsten ist das Garen im eigenen Saft mit einer geringen Flüssigkeitsmenge. Die Zugabe von Fett wird dabei so gering wie möglich gehalten. Es soll lediglich den Geschmack unterstreichen und ein Anbrennen verhindern. So behalten Gemüsesorten ihren Eigengeschmack, werden schonend gegart und trocknen nicht aus.

Grillen ist das Garen auf einem Rost über einer Hitzequelle, es kann aber muss keine offene Flamme sein. Das Grillgut, Fleisch, Fisch, Gemüse oder auch Obst wird bei hohen Temperaturen gegart, wobei sich als besonders schmackhaft empfundene Röst- und Aromastoffe bilden. Auf die zusätzliche Zugabe von Fett kann man bei dieser Garmethode komplett verzichten, zudem werden im Grillgut enthaltene Fette zu einem nicht unbeträchtlichen Teil herausgelöst. Wer sich gesund und fettarm ernähren möchte, greift zu mageren Fleischsorten wie Pute oder Hähnchen.

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